Ubuntu… Was’n Dreck…

OMFG Ubuntu!

Ich hab jetzt seit einigen Wochen das zweifelhafte Vergnügen mit Ubuntu arbeiten zu „dürfen“… Einfach aus Zeitmangel hab ich mir mal die akutellste Ubuntu-Distri auf den Arbeitsplatzrechner installiert. Mal wieder hab ich mir Unity angetan und wollt mich dran gewöhnen, mal wieder nach ein paar Stunden Gnome3 und die Gnome-Shell installiert.

Dann ist das passiert, was immer irgendwie bei mir passiert: Nach 2 Tagen hab ich Gnome in die Tonne gekloppt und bin wieder auf KDE umgeswitcht. Mir fehlt einfach ALLES bei Gnome!

Was aber einfach der größte Müll aller Zeiten ist, das ist das unsägliche APT-Geraffel auf der Konsole… JA, ich nutze die Konsole zum Update

Unbekanntes ObjektGibt es tasächlich Leute, die mittels „apt-cache search xyz“ wirklich das finden, was sie suchen? Natürlich nachdem man sich die Finger wundgetippt hat… 16 Zeichen + Suchbegriff, nur um danach mit einem Wust an unnötigen Ergebnissen überhäuft zu werden? Was lobe ich mir da gentoo mit installiertem eix… Einfach „eix xyz“ und man findet alle Pakete, in denen xyz im Namen vorkommt. Denn ich denke, genau das will man als Erstes! Jemand der via Konsole installiert, sollte in etwas wissen, wie das Pket heisst!

Wenn man dann nicht fündig, kann man mittels der vielen switches gezielt in den Kategorien, den Beschreibungen etc. suchen. So stell ich mir ein Paketmanager vor!

Hinzu kommt einfach die enorme Geschwindigkeit von „eix“… Selbst ohne SSD, dank optimierter DB im Rücken laufen die Suchergebnisse nur einen Bruchteil einer Sukunde nach dem Drücken auf Enter über den Bildschirm… Schön farblich abgesetzt, mit allen Infos, die man als gentooer braucht. Nicht der Schwarz-Weiss-Müll, den APT da auf der Konsole hinrotzt…

Nächster Punkt: Habt ihr schonmal versucht unter einer Distri irgendwas zu kompilieren? Und sei es nur wie heute passiert ein php5.5 mit Threadsafety (um Threads im CLI zu nutzen!)…????

Was eine Leidensgeschichte! Nicht nur, dass man nicht mal eben so alle *-dev-Pakete die benötigt werden holen kann, nein: einige davon heissen auch noch nicht mal so, dass sie zu ihren Bin-Paketen passen… Da installiert man eine „libgd2″… Aber zum kompilieren braucht man „libgd-dev“!?!?!?

Boah ich liebe gentoo: in 99% aller Fälle reicht ein Entpacken der Sourcen und das übliche Dreigspann (configure, make, make install) – einfach weil die Sourcen alle da sind! Keine Frickelei, kein bescheidenes Suchen nach den DEV-Paketen…

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